In den letzten Jahren konnte man immer wieder in den Presse- und den TV-Berichten lesen und hören, wie die Sicherheit in den Personenkraftfahrzeugen zunimmt, um somit die Höhe der Verletzungen der Pkw-Insassen zu verringern. So wurden zum Beispiel nicht nur die sogenannten Pkw-Säulen verstärkt, sondern auch ein Aufprallschutz, in Form von Versteifungen in die Fahrer- und Beifahrertür, eingebaut. Hinzu kommen dann auch noch bis zu 11 Airbags (z.B. Kopf-, Nacken-, Seiten- und Fuss-Airbags), die im gesamten Fahrzeug untergebracht werden. Jedoch hat dies für die alarmierten Rettungskräfte einige Nachteile, denn konnte eine Personenrettung aus verunfallten Fahrzeugen (bis Baujahr 2005) in 40-50 Minuten erfolgen, haben sich diese Zeiten bei neueren Fahrzeugen drastisch erhöht. Die Rettungskräfte müssen aber auch neben den Airbags wissen, wo sich im Fahrzeug Batterie, Tank (eventuell Gas!), elektrische Leitungen, Druckzylinder usw. befinden.
Besonders wichtig sind auch konkrete Informationen über Karosserieversteifungen, um eine Rettungsschere effektiv einsetzen zu können. Bei immer mehr Modellen mit Hybridtechnologie müssen die zusätzlichen Batterien sowie die im Fahrzeug verlaufenden Stromleitungen (650 V Hochspannung) bekannt sein und berücksichtigt werden.
Damit die eintreffenden Rettungskräfte der Feuerwehren hier schnelle Hilfe leisten können, wurde in Zusammenarbeit des VDA, der Automobilclubs und aller namhaften Autohersteller sogenannte Rettungsdatenblätter und Rettungskarten entwickelt. Bei einem Verkehrsunfall ist eine sogenannte Rettungskarte eine große Hilfe, sie zeigt detailliert die Konstruktionsdaten eines Fahrzeuges an. Mit den Rettungskarten erkennen die Rettungskräfte sofort, wie das Unfallfahrzeug technisch aufgebaut ist und wie die Helfer der Rettungsorganisationen bei einer Rettung von verletzten und eingeklemmten Personen vorgehen müssen. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt.
Inzwischen wird so eine Rettungskarte von vielen Rettungsorganisationen jedem Autobesitzer empfohlen, denn bei einem Verkehrsunfall hat jeder Mensch das Recht auf eine schnelle und sichere Rettung aus einem verunfallten Fahrzeug. Heutzutage ist schon für jedes Fahrzeugmodell eine Rettungskarte und -datenblatt bei den Autoherstellern kostenlos erhältlich. Damit diese dann auch schnell gefunden werden kann, muss sie sichtlich im Fahrzeug an- bzw. untergebracht werden. Eine Möglichkeit sind sogenannte Safety Bags. Sie können z.B. an eine feststehende Scheibe geheftet werden, damit die Helfer leicht und ohne zusätzliche Risiken für die Insassen an die Rettungskarte herankommen.
Ein Safety Bag ist eine spezielle Sicherheitstasche, die in Zusammenarbeit mit den Berufsfeuerwehren entwickelt wurde. Sie beansprucht wenig Platz auf der Scheibe und hat eine selbsthaftende Oberfläche, mit der sie von innen an der Autoscheibe befestigt werden kann. Nachts reflektieren die Safety Bags zudem ähnlich wie Verkehrszeichen.
Nähere Informationen hierzu erfahrt ihr auf: www.Rettungskarten.eu!
Hier könnt ihr euch auch kostenlos die Rettungskarten für euer Fahrzeugmodell herunterladen und die Safety Bags erwerben.




