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Orilauf

 

 

Es war wieder einmal so weit, vom 18.07. – 20.07.2008 fuhren wir wieder zum zelten nach Neuendorf, um dann am Samstag am jährlichen Orientierungslauf der Jugendfeuerwehren in Neubrandenburg teilzunehmen. In diesem Jahr wurde vom Waldfriedhof Carlshöhe in Neubrandenburg gestartet und endete dann nach über 5800 Metern bei der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt/Berufsfeuerwehr.

 

Da der Freitag der Anreisetag fürs Zeltlager war, konnten wir uns nach dem Beziehen des Mannschaftszeltes mit den anderen Jugendlichen bekannt machen und schon mal die Stärken in einem Fußballspiel gegen die Jugendfeuerwehr Datzetal/Salow testen. Das wir dann leider 4:2 verloren hatten.

 

Eine große Überraschung kam dann mit der Jugendfeuerwehr aus Boostedt (Schleswig-Holstein). Denn wir mussten gleich zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass unser früherer Kamerad Tobias Welzk nun Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Boostedt ist. Er hatte seine Ausbildung in unserer Jugendfeuerwehr begonnen und war auch noch als aktives Mitglied in der Einsatzabteilung tätig. Da er aber seinen Beruf als Zeitsoldat in Schleswig-Holstein absolviert, entschloss er sich mit seiner Freundin den Wohnort zu wechseln. Natürlich freuen wir uns, dass er wieder in einer Freiwilligen Feuerwehr tätig ist, denn wer einmal in einer Feuerwehr Mitglied ist, den kann man nicht so schnell sein Hobby nehmen!

 

Des weiteren nahmen an dem Zeltlager noch die Jugendfeuerwehren aus Raisdorf (Schleswig-Holstein), Flensburg-Weiche, Teschendorf, Burg Stargard, Lindetal, Neubrandenburg Oststadt, Wolgast und das Jugend-THW Neubrandenburg teil. Nach dem gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Begrüßung durch die Organisatoren und der Erläuterung des restlichen Tages und des Ablaufes für den Orientierungslauf am Samstag, konnte dann das kennenlernen neuer und die Begrüßung alter Kameraden weitergeführt werden.

 

Der Tag des Laufes war für uns nicht ganz so stressig, denn mit der Startnummer 20 starteten wir erst um 9:30 Uhr. Eigentlich sollten wir erst um 11:40 Uhr an den Start gehen, aber da der Jugendwart von der Jugendfeuerwehr Mirow aus beruflichen Gründen nicht so früh starten konnte, haben wir unsere Startzeiten getauscht. Während der knapp 5,9 km mussten dann an 13 Stationen das Können und Wissen der Jungen Nachwuchskräfte unter Beweis gestellt werden. Hier mussten sie unter anderem Feuerwehrtechnische Fragen beantworten, Feuerwehrknoten machen, Erste Hilfe Maßnahmen (stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung) erläutern und vorführen und Saugelängen kuppeln. Natürlich waren aber auch wieder spaßige Aufgaben wie z.B. Dreierhopp in Polizeiausrüstung (Helm, Schutzweste, Beinschoner ca. 10 kg Gewicht!), Zielschießen und “Wasserski“ zu absolvieren.

 

Siegerehrung:

 

Platz  Jugendfeuerwehr 
1 Burg Stargard (Wanderpokal) 
2 Schwichtenberg
3 Flensburg Weiche
4 Lindetal/dewitz
5 Lindetal/Balin 1
6 Sponholz/Rühlow
7 Teschendorf 2
8 Neubrandenburg Innenstadt 1 
9 Neubrandenburg Oststadt
10 Wulkenzin
11 Mirow
12 Datzetal/Salow 1
13 Brüssow
14 Raisdorf 2
15 Lindetal/Balin 2
16 Flensburg Weiche 2
17 Raisdorf 1
18 Wesenberg
19 Neubrandenburg Innenstadt 2
20 Boostedt 1
21 Boostedt 2
22 THW Jugend Neubrandenburg
23 Wolgast 1
24 Datztal/Salow 2
25 Boostedt 3
26 Wolgast 2
27 Teschendorf 1
28 Flensburg Weiche 3
00 Zwergenwehr Lindetal (Ehrenpokal)

 

Am Abend war dann noch ein gemütlicher Grillabend mit Disco geplant. Jedoch zeigte sich aber nach der ersten Bratwurstrunde, dass das Wetter nicht auf unserer Seite stand. Denn als die ersten hungrigen Läufer mit Essen versorgt wurden, wurden wir von einem Unwetter mit heftigen Regenschauern, Gewittern und sogar Hagel überrascht. Der Grillabend und die Disco mussten beendet werden. Jedoch war das Unheil für einige Zeltbesitzer noch lange nicht vorbei, denn der Kampf mit den Wassermassen fand kein gutes Ende. Da nämlich einige Mannschaftszelte über keine Innenzelte verfügten, konnte das Wasser ungehindert in die Zelte fließen. Zwischen den Regenpausen musste eine neue Unterkunft für die betroffenen gefunden werden. So wurden noch schnell der Essensraum und eine Lagerhalle/Garage als Unterkunft umgebaut.

 

Aber leider traf es die Jugendfeuerwehr aus Raisdorf am schlimmsten, denn sie mussten noch am gleichen Abend das Zeltlager verlassen und gegen 22:00 Uhr ihre Heimreise antreten. Denn da zur gleichen Zeit auch in ihrer Stadt ein Unwetter wütete, machten sich die Jugendlichen große Sorgen um ihre Eltern und so beschloss man sich für die Heimreise. Gegen kurz vor 03:00 Uhr kam dann aber die Nachricht, dass sie heil zu Hause angekommen waren.

 

Am Sonntag konnten dann alle beim gemeinsamen Frühstück (der eine früher, der andere etwas später) wieder lachen. Danach wurden dann die Sachen gepackt, dass Lager gesäubert und die Heimreise konnte beginnen.

 

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